



Alle Bilder Claudia Schneider
Ich liebe das Meer – seine Weite, seine Tiefe. Mich beeindruckt seine unbändige Kraft, und gleichzeitig fühle ich mich auf seinen sanften Wellenbewegungen aufgehoben wie in einer Wiege. Vielleicht ist es auch eine leise Erinnerung an das Sein im Mutterleib.
Das Meer macht mir die Schaffenskraft der Natur bewusst: Alles ist in Bewegung, kommt und geht. Taucht man in die Tiefen des Meeres ein, entdeckt man eine schier märchenhafte Welt fernab des oberflächlichen Daseins. Eine Welt voller Kreaturen, die Staunen auslösen, die Fantasie beflügeln und doch einfach nur Teil der Natur sind.
Das Meer ist verbindlich und unverbindlich zugleich. Für mich ist es ein Sinnbild für das Leben und seine Unberechenbarkeit – und zugleich für den Versuch des Menschen, seine Kraft zu kontrollieren, beispielsweise mithilfe von Wellenbrechern.
In erster Linie ist das Meer für mich jedoch ein Ort, an dem ich mich erholen und träumen kann.
