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Eine Reise durch Erinnerung, Energie und Bewusstsein
Während gut sechs Wochen war ich vor allem damit beschäftigt, zur Heilung meines verletzten Rückens beizutragen. Wie ich mit den Schmerzen umging, erfährst zu hier. Gleichzeitig machte ich Erfahrungen, die sich Vernunft und Logik entziehen:
Wenn Kaffee stärker wirkt als Schmerzmittel
Diverse Schmerzmittel, sogar eine entsprechende Infusion beim Notfall, vermochten mein Schmerzempfinden kaum zu mildern. In einer von Schmerz gepeinigten schlaflosen Nacht bekam ich extrem Lust, Kaffee zu trinken. (Normalerweise trinke ich am Morgen ein, zwei Tassen, damit hat es sich.)
Ich dachte, wenn ich eh nicht schlafen kann, warum nicht. Während ich zwei Tassen Kaffee extrem genoss, verhandelte ich mit dem Schmerz: «Es ist 2.15 Uhr, um 3 Uhr lege ich mich schmerzfrei ins Bett und schlafe.» Um 2.45 Uhr spürte ich, dass Botenstoffe von meinem Kopf aus durch den Körper fluten. Um 3 Uhr konnte ich schmerzfrei einschlafen.
Dieses «Ritual» wiederholte ich mehrfach und es funktionierte mehrfach. Meinem Arzt habe ich nicht erzählt, dass Kaffee statt Schmerzmittel zu ein paar Stunden Schlaf führten…
Fazit: Dieses Erlebnis war ein wichtiger Schlüsselmoment meiner spirituellen Heilung und verdeutlichte, dass der Schmerz zwar eine konkrete Ursache hat (die Rückenverletzung), dass er jedoch unabhängig davon ein Eigenleben führt und es sich lohnt, mit ihm freundschaftlich und lösungsorientiert in Kontakt zu treten.
Was hat Atlantis mit der Gegenwart zu tun?
Mich frustrierte, dass mein Körper – aufgrund der Absicht, ihm mit einer Yoga-Ferienwoche Gutes zu tun – Schmerzen erleiden musste. Ich fühlte mich ausgeliefert.
Der Eindruck, in guter Absicht engagiert etwas zu tun, und im Resultat eine vermeintliche Niederlage zu ernten, hat sich – sicher nicht nur in meinem Leben – immer mal wieder ergeben. Auf diesen Punkt angesprochen, erklärte mir vor rund fünf Jahren eine mediale Heilerin, der Ursprung dafür liege in der Zeit von Atlantis: «Du hast nicht zum Untergang beigetragen, warst ihm jedoch hilflos ausgeliefert.»
Atlantis? Okay. Ich nahm die Information zur Kenntnis. Und war überrascht, dass sich das Stichwort fünf Jahre danach während einer Craniosacral-Sitzung erneut präsentierte. Der Hintergrund: Vor ein paar Monaten interviewte ich die Craniosacral-Therapeutin Ruth Scherrer, siehe das Kurzvideo Bewusstsein im Gespräch. Neugierig geworden, buchte ich selber ein paar Sitzungen.
Ruth Scherrer arbeitet unter anderem mit medialen Durchsagen. Sie sprach einen Zusammenhang zwischen meiner Rückenverletzung und dem Untergang von Atlantis an. Die Zeit sei gekommen, diesen Schmerz loszulassen.
Atlantis? Schon wieder?
Ich liess mich meditativ auf Atlantis ein. Und war erstaunt, dass «es bitterlich weinte». Mit «es weinte» will ich sagen, dass die Tränen durch nichts ausgelöst wurden, was einen direkten Bezug zu meiner aktuellen Situation hätte. «Es weinte» steht vielmehr für einen Prozess des Loslassens von etwas, das sich unterhalb von Bewusstsein und Verstand verkrustete.
Ruth Scherrer empfahl mir ausserdem den YouTube-Beitrag «Deine Lende speichert deine Geschichte: 4 Bewegungen, um das Generationen-Trauma zu lösen». Meine Skoliose im Lendenbereich war aufgrund meiner aktuellen Rückenverletzung viel ausgeprägter als üblich. Mit dem Einlassen auf Atlantis und den YouTube-Beitrag löste sich die Muskulatur wesentlich mehr als durch ebenfalls wertvolle Massagen und Körpertraining. Ich kann mich wieder aufrichten und fühle mich erleichtert.
Fazit: Krankheiten zwingen uns runterzufahren. Es lohnt sich, diese aufgezwungene Pause zu nutzen, sich auch auf die Bedürfnisse von Geist und Seele einzulassen.
Tanz im kristallinen Universum
Seit rund 30 Jahren mache ich Lichtarbeit, was mir sehr dosiert das eine und andere prägende Erleben beschert. Überrascht und überwältigt war ich während meiner Yoga-Ferienwoche, als ich nachts während einer Mediation top nüchtern erlebte, was ich ansonsten vielleicht als eine Art LSD-Trip für möglich halten würde:
Es war nicht mein erster Aufenthalt in der kristallinen Welt. Bisher erlebte ich dieses Universum jedoch als staunende Besucherin, nicht als Teil davon. In der erwähnten Nacht jedoch nahm ich mich selbst als kristalline Lichterscheinung wahr, die ekstatisch tanzte und mit jeder Bewegung Lichtschweife in die Welt aussandte. Vielleicht war es eine Form der Initiation? Jedenfalls kam ich nach diesem als real empfundenen Erleben nicht auf die Idee, mich gut zu erden.
Die Rückenverletzung ergab sich am Tag danach.
Fazit: Alle paar Jahre ergibt sich ein mystisches Erleben, das sich tief einprägt. Gelegentlich findest es ausserkörperlich statt. Die erweiterte Wahrnehmung meiner selbst als Teil des Kosmos vermittelt mir Sicherheit, im Dasein der Essenz eingebunden zu sein. In erster Linie jedoch bin ich ein Erdenwesen, dem Gaia am Herzen liegt.
Die fragmentierte Seele
Die Existenz der Seele ist (noch) nicht wissenschaftlich nachweisbar. Für mich ist sie, wenn auch nicht bewusst als solches deklariert, seit der Kindheit eine entscheidende Begleiterin. Mir wurde früh klar, dass es zu meinem Nachteil wäre, ihre Impulse zu ignorieren.
In den vergangenen Wochen kamen von unterschiedlichen Seiten Impulse auf mich zu, die deutlich machten, dass die Seele
- von immenser Grösse ist
- sich in der Vergangenheit fragmentierte, um gleichzeitig unterschiedliche Erfahrungen sammeln zu können
- Nun der Zeitpunkt gekommen ist, diese Seelenanteile wieder zu vereinen und zu integrieren
Dieser Informationen waren mir glücklicherweise bereits bewusst, als ich mich während des Rücken-Heilprozesses an einem Tag hinlegte, um verpassten Schlaf nachzuholen. Daraus wurde nichts, denn plötzlich weiteten sich die Rückenschmerzen auf den ganzen Körper aus; ich fühlte mich, wie eine Zitrone ausgepresst zu werden. Zwischendurch war ich in Panik: «Muss ich erneut zum Notfall. Was geht hier ab? Was soll ich denen erzählen?»
Mit Konzentration auf die Atmung und gutem Zureden entspannte sich die Situation allmählich. Damit einher kam der Impuls, dass meine Seele nun mehr Raum im Körper einnehmen kann.
Fazit: Ich halte mich an die indische Weisheit, im ersten Drittel des Lebens vor allem Erfahrungen zu sammeln, im zweiten Verantwortung zu übernehmen und im letzten Drittel der Spiritualität Priorität einzuräumen. Ich stehe am Anfang des letzten Drittels und bin gespannt, was noch kommt. Allerdings reicht es mir für den Moment mit Extremerlebnissen.
