
Kaum ein anderer Stern vereint wissenschaftliche Faszination und spirituelle Interpretationen so stark wie Arktur.
In lauen Sommernächten sieht man Arktur während der ersten Nachthälfte im Südwesten und Westen orange-gold am Himmel leuchten. Nach Sirius, Canopus und Alpha Centauri gehört er zu den hellsten Sternen des Nachthimmels.
Der «Rote Riese» ist fast doppelt so alt wie unsere Sonne. Speziell macht ihn auch die Vermutung der Astronomen, dass er nicht in unserer Milchstrasse entstand, sondern als Teil einer Zwerggalaxie vor Milliarden Jahren in unser Firmament «einwanderte».
Ganz schön in die Jahre gekommen
Arktur befindet sich in einer fortgeschrittenen Phase seines Lebenszyklus. Deshalb ist der grösste Teil seines Wasserstoffvorrats im Kern verbraucht. Mit fortschreitendem Alter hat er sich enorm ausgedehnt und erreicht heute etwa das 25-fache des Sonnendurchmessers.
Seine Oberfläche ist kühler als die unserer Sonne, weshalb er in seinem charakteristischen orange-gelben Licht erscheint. Gleichzeitig strahlt er aufgrund seiner enormen Grösse deutlich heller. Nach aktuellem wissenschaftlichem Verständnis wären lebensfreundliche Bedingungen in unmittelbarer Nähe dieses Sterns äusserst unwahrscheinlich.
Arkturianer: Spirituelle Wesen aus einer höheren Dimension?
Die Wahrnehmung zahlreicher spiritueller Medien unterscheidet sich bezüglich seiner Bewohnbarkeit von der Einschätzung der Astronomen. Zwar sei die Oberfläche des aufgeblasenen Sterns unwirtlich. Dennoch werde der Stern bewohnt – in ausgebauten, wohnlich gestalteten Hohlräumen unterhalb der Hülle.
Die Wahrnehmung von Mystikern
Als einer der ersten vermittelte der berühmte amerikanische Mystiker Edgar Cayce (1877–1945) seine Wahrnehmung der Arkturianer. Demnach basieren deren soziale Strukturen und Lebensweisen auf den harmonischen Prinzipien der 5. Dimension, wo Dichte und Materie eine veränderte Bedeutung haben.
Edgar Cayce beschrieb das Arktur-System auch als Zwischenstation zwischen verschiedenen Inkarnationen. Dort sollen menschliche Seelen ihre Erfahrungen reflektieren und entscheiden, welche Lernaufgaben sie in einem zukünftigen Leben übernehmen möchten.
Seit Cayce berichteten zahlreiche weitere Medien über die Rolle der Arkturianer als Beschützer, Heiler und Mentoren der Menschheit, um unser Bewusstsein zu erweitern und uns auf dem individuellen evolutionären Weg zu unterstützen. Es wird berichtet, dass diese
- energetische Blockaden lösen,
- die persönliche Entwicklung fördern,
- emotionale Heilungsprozesse unterstützen
- und höhere Bewusstseinszustände ermöglichen.
Besonders häufig wird dabei auf Konzepte wie Heilige Geometrie, Lichtcodes oder Frequenzheilung verwiesen.
Kommunikation ohne Worte
Oft werden diese Lichtwesen mit bläulicher Haut und grossen, mandelförmigen Augen dargestellt. Der Überlieferung zufolge kommunizieren Arkturianer ausschliesslich telepathisch. Statt gesprochener Sprache nutzen sie Bilder, Emotionen und unmittelbare Bewusstseinsimpulse.
Auch ihre Technologie soll sich grundlegend von unserer unterscheiden. Anstelle von Elektrizität oder Verbrennungstechniken wird häufig von Kristallenergie, Frequenztechnologie und Bewusstseinssteuerung gesprochen. Viel Zeit verbringen diese hochentwickelten Wesen an Bord von UFOs.
Auf jeden Fall auffallend leuchtend
Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es bisher keinerlei Belege für intelligentes Leben im Arktur-System. Die Vorstellung der Arkturianer gehört in den Bereich der Spiritualität, Esoterik und persönlichen Glaubenssysteme. Erstaunlich einvernehmlich und sich gegenseitig ergänzend wirken jedoch die Wahrnehmungen zahlreicher Menschen, die sich mit dieser extraterrestrischen Spezies in Kontakt erleben.
Unabhängig davon, ob man Arktur durch das Teleskop oder durch die Brille der Spiritualität betrachtet: Am Nachthimmel wirkt der alte Stern tatsächlich wie ein kosmischer Leuchtturm.
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